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Editorial

«Ich arbeite mit einer Methode die das Zuhören anregt.», antworte ich, wenn ich nach meinem Beruf gefragt werde. Die Menschen in meinem Umfeld finden das interessant, aber ich merke, dass viele den Unterschied zwischen Hören und Zuhören nicht kennen.

Hören ist ein passiver Vorgang, das Zuhören oder das Horchen hingegen ist eine aktive Handlung. In meiner Praxis erlebe ich täglich Schüler, die fälschlicherweise als verträumt, faul oder ablenkbar abgestempelt werden. Das ist das Symptom, aber nicht die Ursache des Problems. Die Ursache liegt häufig im nicht Zuhören können. Erwachsene haben die gleichen Schwierigkeiten: Sie leiden in Sitzungen, weil sie Mühe haben sich auf ihr Gegenüber zu konzentrieren. Oft haben sie auch Probleme, bei Hintergrundlärm ihren Gesprächspartner zu verstehen oder sie sind lärmempfindlich und dadurch müde und irritierbar und vieles mehr.

Die akustische Wahrnehmungsfähigkeit beeinflusst unser tägliches Leben ganz entscheidend. Wir müssen Tausende von Signalen aufnehmen, filtern und verarbeiten. Je leichter wir diese Aufgabe erledigen, desto mehr Energie bleibt uns für andere Dinge.

Das Hören und Zuhören beinhaltet natürlich auch eine grosse psychische Komponente. Wie wir die Umwelt wahrnehmen, so fühlen wir uns. Darauf reagieren wir und drücken uns entsprechend aus.

Wenn wir unsere Wahrnehmung via Ohr optimieren, schaffen wir zwar unsere täglichen Probleme nicht aus der Welt, aber wir können wesentlich besser mit ihnen umgehen.

Das Ohr ist ein Organ mit vielfältigen Funktionen und Aufgaben.

Bei der Lektüre der folgenden Seiten wünsche ich Ihnen viel Spass.

Irene Schulz

Portrait Irene Schulz



Zentrum für Horchtraining
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